Page 47

Erkelenz_80_01

1 2 3 4 5 6 7 8 45 KRANKHEIT · HILFE · PFLEGE 6.8 Hilfen im Alltag Man muss nicht erst pflegebedürftig sein, um hier und da Hilfe zu benötigen. In Erkelenz gibt es für ältere und pflegebedürftige Menschen ein breites Netz von häuslichen Versorgungs- und Hilfsangeboten. Die ambulanten Angebote können Ihnen helfen, den Alltag (besser) zu bewältigen und ein Stück Unabhängigkeit zu bewahren. 6.8.1 S.I.E. Heinzelmännchen Es gibt vielfältige Alltagsprobleme, sei es in handwerklichen Dingen, bei der Bewältigung von persönlichen Erledigungen oder gar im zwischenmenschlichen Bereich. Rufen Sie an, wenn sie Hilfe benötigen. Die ehrenamtlichen Mitarbeiter kommen umgehend und helfen Ihnen kostenfrei. (Evtl. geringer Fahrtkostenzuschuss) Bürostunden: Stadtbücherei 3. Etage, Zimmer 393 (Aufzug) Di., Do. 10.00 – 11.30 Uhr Mo., Mi., Fr. 09.00 – 12.00 Uhr Tel.: 02431/9748060 6.8.2 Hausnotruf Der Hausnotruf bietet die Möglichkeit, in kritischen Situationen in kürzester Zeit Hilfe herbeizurufen. Über ein kleines tragbares Gerät, das wie eine Uhr am Handgelenk oder an einer Halskette getragen wird, kann im Notfall Alarm ausgelöst werden. Es gibt auch Geräte, die z.B. bei einem Sturz selbsttätig Alarm geben. Der Empfänger des Notrufs wird dann umgehend die notwendigen Hilfsmaßnahmen einleiten (Verständigung der Angehörigen, Nachbarn, des Arztes oder des Rettungsdienstes). Hausnotrufe werden gemietet. An Kosten fallen neben einer einmaligen Anschlussgebühr monatliche Gebühren an. Bei Pflegebedürftigen (ab Pflegestufe I) übernimmt die Pflegeversicherung diese Gebühr. Unter bestimmten Voraussetzungen kommt auch eine Kostenübernahme durch die Krankenkasse oder den Sozialhilfeträger in Betracht. Lokale Anbieter sind: Deutsches Rotes Kreuz (DRK) Tel.: 02431/802124 Caritasverband für die Region Heinsberg e. V. Tel.: 02452/919228 oder 02432/933380 Arbeiterwohlfahrt (AWO) Tel.: 02452/182652 6.8.3 Behindertenfahrdienst Rollstuhlfahrer mit dem Merkzeichen „aG“ im Schwerbehindertenausweis und Personen mit vergleichbarer Behinderung, die ein öffentliches Verkehrsmittel auch mit Hilfe einer Begleitperson nicht benutzen können und in deren häuslichem Familienkreis kein eigenes Kraftfahrzeuge zur Verfügung steht, haben die Möglichkeit, den Behindertenfahrdienst in Anspruch zu nehmen. Mit rollstuhlgerechten Fahrzeugen werden hilfsbedürftige Personen im Rollstuhl zu unterschiedli


Erkelenz_80_01
To see the actual publication please follow the link above