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1 2 3 4 5 6 7 8 47 KRANKHEIT · HILFE · PFLEGE 6.8.8 Besuchsdienst Wünschen Sie sich Gesellschaft für Spaziergänge, zum Kartenspielen oder für einen Kaffeeklatsch? Dann haben Sie vielleicht Interesse an wöchentlichen Besuchen einer ehrenamtlichen Seniorenbegleiterin oder eines Seniorenbegleiters. Termine nach Wunsch und Absprache. Das Angebot ist für Sie kostenlos. Information: Evangelische Kirchengemeinde Erkelenz Bereich Diakonie Heidi Breidt, Tel.: 02431/960611 6.8.9 Diverse Hilfen Seniorenbetreuung Timo Adelmann, Betreuungskraft nach § 87 b SGB XI für dementiell Erkrankte, Stunden- bzw. Tageweise Entlastung pflegender Angehöriger, Anerkanntes niedrigschwelliges Hilfe- und Betreuungsangebot nach § 45b Abs. 1 Satz 6 Nr. 4 SGB XI, Kontakt: 0175/5638483. Pflegefall – was tun? (Quelle: Bundesgesundheitsministerium) Manchmal kann es ganz schnell gehen: Ein Unfall, ein Sturz – und jemand aus der Familie, dem Freundes- oder Bekanntenkreis oder Sie selbst werden pflegebedürftig. Grundsätzlich kann Pflegebedürftigkeit im Sinne des Gesetzes in allen Lebensabschnitten auftreten. Nach der Definition im Elften Buch Sozialgesetzbuch – Soziale Pflegeversicherung, sind Personen erfasst, die wegen einer körperlichen, geistigen oder seelischen Krankheit oder Behinderung in den Bereichen der Körperpflege, der Ernährung, der Mobilität, und der hauswirtschaftlichen Versorgung auf Dauer – voraussichtlich für mindestens sechs Monate – in erheblichem oder höherem Maße der Hilfe bedürfen. Was ist zu tun, wenn Pflegebedürftigkeit eintritt? 1. Setzen Sie sich mit Ihrer Kranken-/Pflegekasse oder einem Pflegestützpunkt in Ihrer Nähe in Verbindung und stellen Sie dort einen Antrag auf Leistungen der Pflegeversicherung. Selbstverständlich kann das auch ein Familienangehöriger, Nachbar oder guter Bekannter für Sie übernehmen, wenn Sie ihn dazu bevollmächtigen. 2. Die Pflegekasse hat Ihnen unverzüglich nach Eingang des Antrags auf Leistungen der Pflegeversicherung eine Vergleichsliste über die Leistungen und Vergütungen der zugelassenen Pflegeeinrichtungen zu übermitteln. Auch können Sie sich über anerkannte niedrigschwellige Betreuungsangebote beraten lassen. 3. Sie haben darüber hinaus einen Anspruch auf frühzeitige und umfassende Beratung durch die Pflegeberaterinnen und -berater Ihrer Pflegekasse. Insbesondere wenn Sie einen erstmaligen Antrag auf Pflegeleistungen stellen, hat die Pflegekasse Ihnen unmittelbar nach Antragseingang einen konkreten Beratungstermin anzubieten, der spätestens innerhalb von zwei Wochen durchzuführen ist. Alternativ hierzu kann Ihnen die Pflegekasse auch einen Beratungsgutschein ausstellen, in dem unabhängige und neutrale Beratungsstellen benannt sind,


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